Bündnis Hannover zieht erfolgreiche Bilanz der ersten Projektphase

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Allein die Zahlen überzeugen: Über 250 Stunden am ‚Sorgentelefon’, mehr als 200 Begleitungen zum Amt, weit über 20 ehrenamtliche Mitarbeiter, regelmäßige Arbeitstreffen, 2 Fortbildungen mit Profis aus dem Arbeitsfeld Sozialberatung mit je 15 Teilnehmern weisen auf eine eindrucksvolle Leistungsbilanz schon nach 6 Monaten hin.

Wer in der Zeit von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr werktäglich die

Telefonhotline 33 65 35 56 anwählt, kann seine aktuellen Sorgen mit dem Jobcenter oder anderer Ämter mit erfahrenen Menschen besprechen. Für Klärungsgespräche bietet das Bündnis ehrenamtliche, kostenfreie Begleitung für solche Amtsgänge an, so genannte Beistände.

Am 21. Juni haben sich die geschäftlichen Verantwortlichen der Bündnispartner getroffen und die erste Projekthälfte bilanziert und die zweite geplant und durchgerechnet. Sie wird bis November 2011 laufen; auf dem 4. Bündnistreffen am 02.Nov. wird entschieden, ob das Projekt in die Modellphase gehen kann – sicher eine organisatorische und finanzielle Herausforderung.

Bisher ist es erst einmal gelungen, über 6.000,- Euro für das Jahres-Projekt aufzubringen. Beteiligt waren daran bisher im Wesentlichen:

DGB Niedersachsen-Mitte, Politbüro-Prekär Hannover, Transition Town Hannover, Bündnis Montagsdemo, hannöversche Aids-Hilfe, Ver.di Erwerbslosen Ausschuss Hannover; Kreisverband des VdK, Kirchenkreissozialarbeit (DW) – weitere Bündnispartner können in das Projekt aufgenommen werden. Der Aufbau der gemeinsamen Homepage wird noch einige Kraftanstrengungen erfordern: www.hannover-gegen-sozialabbau.de

Hannover 22. Juni 2011

Joachim Peiler, Werner Wolff, Rafael Brix, Heinz-Dieter Grube (Projektleitungen)